Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-122
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dc.contributor.authorRohrer, Jürg-
dc.contributor.authorBerger, Christian-
dc.contributor.authorGünther, Eva-
dc.contributor.authorHackenfort, Markus-
dc.contributor.authorKavci, Senem-
dc.contributor.authorRellstab, Rolf-
dc.contributor.authorRinaldi, Patrick-
dc.contributor.authorWeiss Sampietro, Theresia-
dc.date.accessioned2015-07-10T12:04:26Z-
dc.date.available2015-07-10T12:04:26Z-
dc.date.issued2014-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/122-
dc.description.abstractMit dem Projekt "Negawatt statt Megawatt" soll erforscht werden, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz grossflächig erreicht und wie sie zu einer energetischen Optimierung des Betriebs motiviert werden können. Der Schwerpunkt der Zielgruppe liegt bei den ca. 250‘000 KMU, die einen Stromverbrauch zwischen 10 und 500 MWh pro Jahr aufweisen. In dieser Zielgruppe wird ein Einsparpotenzial von 10% des gesamten schweizerischen Stromverbrauchs gesehen. Im Rahmen des Projekts wurden mit einer Befragung von Anbietern von Energieeffizienzprogrammen die Stärken und Schwächen von Energieeffizienzprogrammen erhoben. Ziel war es, Merkmale zu definieren, welche ein Energieeffizienzprogramm aufweisen sollte, damit eine grosse Beteiligung von KMU erreicht wird und die empfohlenen Energieeffizienzmassnahmen auch wirklich umgesetzt werden. Dieser Bericht umfasst das Vorgehen und die Ergebnisse der Umfrage, welche zwischen November 2013 und Januar 2014 durchgeführt wurde. Es wurden 48 Energieeffizienzprogramme bzw. Programme aus den wettbewerblichen Ausschreibungen (ProKilowatt) identifiziert. Daraus konnten 18 Effizienzprogramme für die Befragung ausgewählt werden, welche für dieses Projekt von grösserem Interesse sind. Von den 18 mündlich und schriftlich angefragten Programmanbietern nahmen schlussendlich neun Programmanbieter an der schriftlichen Umfrage teil. Nachstehend die wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage: - Die Programmverantwortlichen scheinen ihre Zielgruppe kaum zu segmentieren resp. als unterschiedliche Kundensegmente wahrzunehmen. Die meisten Programme umfassen ein breites Spektrum an Massnahmen, welches sich an eine in der Regel nicht definierte Zielgruppe richtet. - Die Akquisition von Programmteilnehmern erfolgt in der Regel durch einseitige, indirekte Kommunikation (z.B. Webseiten, Broschüren, Kundenzeitschriften, usw.). Die potentiellen Programmteilnehmer müssen sich selber beim Programmanbieter melden. - Konkrete Zielvorgaben über die Anzahl zu erreichender Unternehmen sind bei mehr als der Hälfte der Programme nicht vorhanden. - Die Organisatoren gehen davon aus, dass eine hohe Amortisationszeit das wichtigste Hemmnis für die Durchführung von Energieeffizienzmassnahmen ist. Sie gehen zudem davon aus, dass die Teilnehmer praktisch nur über finanzielle Anreize zur Teilnahme motiviert werden können. Die allermeisten Programmanbieter wissen aber wenig über die finanzielle Situation der Teilnehmer. - Das Monitoring der Wirkung ist bei den meisten Programmen entweder nicht vorhanden oder wenig systematisch. Es war deshalb nicht möglich, die Programme in erfolgreiche bzw. nicht erfolgreiche einzuteilen. So wird z.B. die effektive Energieeinsparung i.d.R. nicht erfasst bzw. geprüft. Somit können keine Angaben zum tatsächlichen Kosten / Nutzen Verhältnis des Programmes gemacht werden. - Im Vordergrund stehen bei den meisten Programmen technische Lösungen zur Erhöhung der Energieeffizienz, eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Mitarbeiten-den oder auf der Managementebene wird kaum verfolgt. - Viele Programmanbieter möchten zwar die Teilnahme an weiteren Programmen ermöglichen, es werden aber wenige Informationen erfasst, welche auf die Planung einer weiterführenden Beziehung zu den Programmteilnehmern schliessen lässt. Diese Aussage trifft tendenziell auf Organisationen zu, bei denen die Durchführung von Energieeffizienz-Programmen nicht zum Kerngeschäft gehört. Mehrere Programmanbieter weisen darauf hin, dass die Vereinbarung von konkreten Einspar-Zielen und die Betreuung der KMU über einen längeren Zeitraum zu den Erfolgsfaktoren von Energieeffizienzprogrammen zählen. Die langfristige Betreuung könne entweder durch regelmässige Beratungen und/oder in Form von Erfahrungs-Netzwerken erfolgen. Ob dies für die durch das Negawatt-Projekt avisierte Zielgruppe von KMU mit durchschnittlich sieben Mitarbeitenden zutrifft, konnte mit der Umfrage wegen in der Regel fehlenden Angaben zur Wirkung der Programme nicht geprüft werden. siehe auch http://www.zhaw.ch/negawattde_CH
dc.format.extent47de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.subjectEnergieeffizienzde_CH
dc.subjectEnergiesparende_CH
dc.subjectKMUde_CH
dc.subjectEnergy Efficiencyen
dc.subjectEnergy Savingsen
dc.subjectSMEen
dc.subject.ddc333: Bodenwirtschaft und Ressourcende_CH
dc.titleUmfrage bei Anbietern von Energieeffizienz-Programmen : Zwischenbericht Projekt \\\"Negawatt statt Megawatt\\\"de_CH
dc.typeWorking Paper – Gutachten – Studiede_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementLife Sciences und Facility Managementde_CH
zhaw.departementSchool of Management and Lawde_CH
zhaw.departementAngewandte Psychologiede_CH
zhaw.departementSchool of Engineeringde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR)de_CH
zhaw.organisationalunitFachstelle für Wirtschaftspolitik (FWP)de_CH
zhaw.organisationalunitPsychologisches Institut (PI)de_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Marketing Management (IMM)de_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Nachhaltige Entwicklung (INE)de_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-122-
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
Appears in collections:Schriftenreihe Erneuerbare Energien, Bodenökologie, Ökobilanzierung, Ökotechnologie und Aquakultur

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