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dc.contributor.advisorHaarmann, Jens-
dc.contributor.authorPeyer, Daniel-
dc.date.accessioned2022-03-01T15:41:39Z-
dc.date.available2022-03-01T15:41:39Z-
dc.date.issued2021-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/24355-
dc.description.abstractDie Medtechbranche trägt einen wesentlichen Teil zum Schweizer Bruttoinlandsprodukt bei. Als Innovations- und Wachstumstreiber haben Startups einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung dieser Branche. Obwohl die unternehmerischen Rahmenbedingungen in der Schweiz günstig sind, gibt es dennoch eine grosse Anzahl von Startups, die nicht überleben. Zur Optimierung der Erfolgsquote von Startups wurde der Lean-Startup-Ansatz geschaffen, doch über dessen Verbreitung in der Medtechbranche ist nichts bekannt. In dieser Bachelorarbeit ermittelt der Autor daher Verbreitung und Akzeptanz des Lean- Startup-Ansatzes in Schweizer Medtech-Startups. Im Speziellen werden die darin verankerten Markttests und deren Anwendung untersucht sowie damit verbundene Hürden eruiert. Zur Ergründung dieser Thematiken werden eine Literaturrecherche und sechs Experteninterviews mit fachkundigen Personen aus Schweizer Medtech-Startups verwendet. Die Interviews zeigen, dass alle Startups den Lean-Startup-Ansatz und die damit verbundenen Markttest kennen, sich jedoch nur in geringem Masse an der in der Literatur vorgegebenen Vorgehensweise orientieren. Die Markttests werden ohne einen übergeordneten Plan durchgeführt und die Ergebnisse werden unstrukturiert ausgewertet. Überdies ist häufig nur eine geringe Anzahl von Markttest bekannt, wodurch die Frage, welcher Markttest für welche Hypothese zu verwenden ist, nicht gestellt wird. Zudem wird die Hypothese meist nicht detailliert ausgeführt, wodurch eine objektive Bewertung dieser erschwert wird. Ergänzend werden, bedingt durch ein unstrukturiertes Vorgehen und eine nicht durchgeführte Auflistung, Hypothesen vergessen, was später zu zusätzlichen Kosten führt. Diese Anwendungsfehler werden unter anderem wegen des herausfordernden Medtech- Umfelds begangen. Infolge der erschwerten Identifizierung der Early Adpoters und deren oftmals geringer Anzahl können Entscheidungen trotz Markttests nur auf einer geringen Zahl von Personen abgestützt sein. Daneben ist häufig unklar, welche Stakeholder von einer Lösung profitieren oder Nachteile daraus ziehen. Erschwerend kommt hinzu, dass im regulierten Medtechbereich nicht unmittelbar Markttests durchgeführt werden können, sondern zuerst klinische Studien nach klaren gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden müssen. Diese klinischen Studien bedürfen Zeit und Geld, die beide knappe Ressourcen in einem Startup sind. Dennoch können die Hürden bei der Umsetzung des Lean-Startup-Ansatzes durch ein klares Bekenntnis zur Umsetzung gemindert werden. Ein Bekenntnis ermöglicht die Schaffung von Regeln und Prozessen zur Umsetzung, wodurch die Wiederholbarkeit sichergestellt wird. So wird ein Umfeld geschaffen, in dem alle relevanten Hypothesen systematisch getestet werden. Mit einer Definition sowie einer Klassifizierung der zu verwendenden Markttest können deren Auswahl und Durchführung beschleunigt werden. Dazu sollten in einer früheren Phase die relevanten Stakeholder ermittelt und beurteilt werden.de_CH
dc.format.extent155de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.rightshttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/de_CH
dc.subject.ddc658.1: Organisation und Finanzende_CH
dc.titleAnwendung und Implementierungshürden des Lean Startup Ansatzes bei Schweizer Medtech Startupsde_CH
dc.typeThesis: Bachelorde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementSchool of Management and Lawde_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-24355-
zhaw.originated.zhawYesde_CH
Appears in collections:BSc Betriebsökonomie

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