Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-20519
Publication type: Bachelor thesis
Title: Post Intensive Care Syndrome Family : präventive pflegerische Interventionen für Intensivstationen
Authors: Klaiber, Gabriela
Steiger, Valeria
Advisors / Reviewers: Willi, Edith
DOI: 10.21256/zhaw-20519
Extent: 114
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Family; Intensive care unit; Post intensive care syndrome; Nursing; Prevention; Intervention
Subject (DDC): 610.73: Nursing
Abstract: Hintergrund: Ein Intensivaufenthalt ist für die Angehörigen von kritisch Erkrankten belastend und kann längerfristig zu einem Symptomkomplex, dem Post Intensive Care Syndrome Family (PICS-F), führen. Das Syndrom schliesst Angst, Depression, posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) und komplizierte Trauer mit ein und hat eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität zur Folge. Aktuell bestehen auf den Intensivstationen Wissenslücken bezüglich des Syndroms, was zu einer mangelnden Prävention und Behandlung dessen führt. Fragestellung: Welche pflegerischen Massnahmen können einem PICS-F bei Angehörigen von erwachsenen Patienten und Patientinnen auf einer Intensivstation vorbeugen? Methode: Durch eine systematisierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL und PsycINFO wurden Studien ausgewählt und kritisch gewürdigt, deren Resultate anhand von weiterer Fachliteratur und des Evidence-based Nursing Modells nach Rycroft-Malone et al. (2004) diskutiert und Praxisempfehlungen abgeleitet. Ergebnisse: Neun Studien wurden eingeschlossen, die empfehlenswerte pflegerische Interventionen aufzeigen, um psychischen Belastungen bei Angehörigen vorzubeugen. Die Ergebnisse wurden in Interventionskategorien zusammengefasst: Intensivtagebücher, Familienkonferenzen, Strategien für Kommunikationsprozesse und Hilfsmittel zur Informationsvermittlung. Schlussfolgerung: Der Fokus der Praxisempfehlung liegt explizit auf der Edukation von Pflegefachpersonen und der Verbesserung von strukturierten Kommunikationsprozessen. In der Literatur sind begrenzt präventive Interventionen für ein PICS-F beschrieben, welche ein tiefes Evidenzlevel aufweisen.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/20519
License (according to publishing contract): Not specified
Departement: School of Health Sciences
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