Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-21074
Publication type: Bachelor thesis
Title: Schweigen ist Silber, Reden ist Gold : sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gegenüber dem Pflegepersonal - ein Literaturreview
Authors: Bruschini, Milena
Meissner, Manuela
Advisors / Reviewers: Ruhmann, Doris
DOI: 10.21256/zhaw-21074
Extent: 63
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Nurse; Workplace; Healthcare; Sexual harassment
Subject (DDC): 331: Labor economics
610.73: Nursing
Abstract: Einleitung: Bereits im 19. Jahrhundert ist sexuelle Belästigung gegenüber Pflegenden als Phänomen bekannt und stellt damals wie heute ein Tabuthema dar. Weltweit sind rund 25% der Pflegekräfte betroffen. Sensibilisieren und Anstoss zu einem wirkungsvollen Umgang geben, ist das Ziel dieser Bachelorthesis. Fragestellung: Was sagt die Literatur über sexuelle Belästigung gegenüber Pflegenden am Arbeitsplatz, ausgehend von Patientinnen und Patienten? Methode: Zur Beantwortung der Fragestellung erfolgt im Zeitraum von August bis Oktober 2019 eine systematisierte Literaturrecherche auf medizinisch-pflegerischen Datenbanken. Ergebnisse: In acht Studien, unterschiedlichen Designs, wird die Dimension des Phänomens bestätigt. Die Belästigung reicht von sexuell motiviertem Anstarren, über Bemerkungen bis zu eindeutigen Berührungen. Mit 60% ist das Patientengut als Täterschaft übervertreten. Pflegende reagieren mit Rückzug, Vermeidung, Ablenkung oder Verweigerung. Oft werden sexuelle Übergriffe als Teil der Arbeit angesehen und nicht gemeldet. Sie haben negative Auswirkungen auf das Pflegepersonal, Institutionen und das Patientengut. Betroffene Pflegende kämpfen mit psychischen und physischen Folgen wie Angstzustände, Hoffnungslosigkeit, Herzklopfen oder Zittern. Schlussfolgerung: Die Handlungsstrategien müssen durch Edukation, Öffentlichkeitsarbeit und politisches Engagement professionalisiert werden, um eine Reduktion des Phänomens zu erwirken. Ein Appell richtet sich an die schweizerischen Gewerkschaften und Organisationen. Die Politik ist gefordert, das Thema als relevant anzusehen.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21074
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Health Sciences
Appears in collections:Abschlussarbeiten Pflege

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