Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-21622
Publication type: Bachelor thesis
Title: Die Finanzkompetenz und der Zusammenhang zum finanziellen Wohlergehen
Authors: Keller, Dennis
Advisors / Reviewers: Hohgardt, Holger
DOI: 10.21256/zhaw-21622
Extent: 52
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 332: Financial economics
Abstract: Das allgemeine persönliche Wohlbefinden wird auf der ganzen Welt zu einem nichtunerheblichen Teil durch das finanzielle Wohlergehen mitgeprägt. Wie finanzielles Wohlergehen entsteht und was die Einflussfaktoren dafür sind, ist in der Literatur noch weitgehend unerforscht. Die Thematik näher zu beleuchten dürfte allerdings von grossem Interesse sein, um das finanzielle Wohlergehen eines jeden zu verbessern. Ein möglicher Einflussfaktor ist mittels Literaturrecherche in der Finanzkompetenz gefunden worden. Aus diesem Grund legt diese Arbeit den Fokus auf den Zusammenhang zwischen der Finanzkompetenz und dem finanziellen Wohlergehen. Ziel ist es dabei die Stärke des Zusammenhangs aufzuzeigen. Nebst diesem Schwerpunkt der Arbeit, ist ein Teil der Untersuchung auch, herauszufinden wie zutreffend sich die Befragten bezüglich ihrer Finanzkompetenz einschätzen. Mittels quantitativer Forschung, basierend auf einer Onlineumfrage, soll dieses Ziel erreicht werden. Das Design des Fragebogens basiert auf bewährten literarischen Grundlagen und besteht aus sechs Fragen zum finanziellen Wohlergehen, einer Selbsteinschätzung der Finanzkompetenz und neun Multiple-Choice Fragen zur Finanzkompetenz. An der Onlineumfrage haben 123 Personen aus dem Kanton Zürich teilgenommen. Um den Zusammenhang der beiden Variablen Finanzkompetenz und finanzielles Wohlergehen zu bestimmenwird der Rangkorrelationskoeffizient nach Spearman verwendet. Die Resultate zeigen eine signifikant positive Korrelation zwischen der Finanzkompetenz und dem finanziellen Wohlergehen mit den Parametern 𝑟𝑆𝑝=.288, p = .01, n = 123. Ein interessantes Resultat liefert die signifikante Korrelation zwischen der Selbsteinschätzung der Finanzkompetenz und dem finanziellen Wohlergehen mit den Parametern 𝑟𝑆𝑝= .347, p = .000, n = 123.Weiter schätzen 64%der Befragten ihre Finanzkompetenz richtig ein, wobei die Männer zu einer hohen Selbsteinschätzung und die Frauen zu einer tiefen Selbsteinschätzung tendieren. Ebenfalls ein geschlechtsspezifisches Phänomen liefert uns die Korrelation zwischen Bildungsstufe und Finanzkompetenz der Befragten. Während bei den Männern die Bildungsstufe signifikant mit der Finanzkompetenz korreliert, ist dies bei den Frauen nicht der Fall. Die Finanzkompetenz ist aufgrund der Resultate definitiv ein Einflussfaktor für das finanzielle Wohlergehen. Ob die gewonnenen Erkenntnisse allgemeingültig oder generalisierbar sind, müsste in einer repräsentativen Umfrage mit einer grösseren Probandenanzahlgeprüft werden. Überraschend ist, dass die Selbsteinschätzung der Finanzkompetenzstärker mit dem finanziellen Wohlergehen korreliert als die Finanzkompetenz selbst. Diese Erkenntnis liefert eine Grundlage für die weitere Forschung in diesem Themengebiet. Ein Bedarf für weitere Forschung liegt zudem in einer geschlechtsspezifischen Evaluation der Einflussfaktoren fürs finanzielle Wohlergehen, da grosse Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu beobachten sind.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21622
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Appears in collections:BSc Betriebsökonomie

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