Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-22878
Publication type: Bachelor thesis
Title: Erosionshinweiskarte : Modifizierung des RUSEL-Modells am Fallbeispiel Scuol (GR)
Authors: Grings, Anke
Advisors / Reviewers: Edelkraut, Kirsten
Junghardt, Johann
DOI: 10.21256/zhaw-22878
Extent: 108
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Allgemeine Bodenabtragungsgleichung; Alpiner Raum; Bodenmodellierung; Dauergrünland; Erosionshinweiskarte; Erosionsrisiko; Flachgründige Rutschungen; Grasland; RUSLE-Modell
Subject (DDC): 333.7: Land, natural recreational areas
551: Geology and hydrology
Abstract: Die Bodenerosion im alpinen Raum ist ein aktuelles und ernstzunehmendes Problem. Denn durch die lang-same Wiederbewachsung von offenen Bodenstellen können sich kleine Erosionsflächen rasch zu grossflächigen ausweiten und langfristig zur Bodendegradation führen. Für die Schweiz existiert für das Dauer-grünland bis in die Bergzone 4 eine Erosionsrisikokarte mit einer Auflösung von 100 m. Um für kleine Flächen gezielte Erosionsschutzmassnahmen ergreifen zu können, ist diese Karte nur beschränkt geeignet. Deshalb wurden im Rahmen dieser Bachelorarbeit eine detaillierte Erosionshinweiskarte für das Gebiet oberhalb von Ardez im Kanton Graubünden mit einer Auflösung von 0.25 m ausgearbeitet, welche kleinräumig stark gefährdete Erosionsflächen ausweist und einen zusätzlichen Faktor für flachgründige Rutschungen einbindet. Aufbauend auf dem bestehenden Ansatz der Erosionsrisikokarte für das Dauergrünland der Schweiz wurde zusätzlich der K-Faktor mit einer höheren Auflösung von 6 m modelliert und durch Literaturrecherchen über das Senkrecht-Wurzelmodell ein Rutschungsfaktor abgeleitet. Das Resultat dieser Bachelorarbeit sind hoch aufgelöste Erosionshinweiskarten für das Untersuchungsgebiet bei Ardez und ein aussagekräftiges, auf luftbildgestützten Verfahren basierendes Tool, das insbesondere für das Dauergrünland im Sömmerungs-perimeter eine Bestimmung von stark gefährdete Erosionsflächen von <0.1 m2 zulässt. Da diese vermutlich vorwiegend auf Trittschäden durch Beweidung zurückzuführen sind, ist es mit wenig Aufwand möglich, bei Feldbegehungen gezielte, präventive Erosionsschutzmassnahmen zu ergreifen, bevor die Schäden sich grossflächig ausbreiten können. Diese Erosionshinweiskarten auf die ganze Schweiz auszuweiten, ist durch die gewählte Auflösung von 0.25 m und der daraus resultierenden Datenverarbeitungsmenge kaum umsetzbar noch sinnvoll. Daher sollten nur Gebiete mit einem hohen Erosionsrisiko mit dieser Auflösung untersucht werden. Diese Hotspots können mit der bestehenden Erosionsrisikokarte für das Dauergrünland in der Schweiz lokalisiert werden, um für sie dann mit dem erarbeiteten Tool hochauflösende Erosionshinweiskarten zu erstellen. Soil erosion in the Alpine region is a current and serious problem. Through the slow re-growth of open soil areas, small erosion areas can easily expand rapidly into large areas and lead to soil degradation in the long term. In Switzerland, an erosion risk map with a resolution of 100 m exists for permanent grassland up to mountain zone 4. This map is only of limited use for taking specific erosion control measures for a small area. For this reason, detailed erosion risk maps with a resolution of 0.25 m have been developed for the area above Ardez in the canton of Graubünden. These maps identify small-scale erosion risk areas at high risk and include an additional factor for shallow landslides. Based on the existing approach of the erosion risk map for permanent grassland in Switzerland, the K-factor was additionally modelled with a higher resolution of 6 m and a landslide factor was derived by literature research using the vertical root model. The results of this bachelor thesis are high-resolution erosion indication maps for the study area close to Ardez and a meaningful tool based on aerial photography techniques. Especially for the permanent grassland in summer-time perimeters, this tool allows an identification of highly endangered erosion areas of <0.1 m2. Since these are probably caused by treading damage caused through grazing, it is possible with little effort to take specific, preventive erosion control measures during field inspections before the damage can spread over a large area. Due to the chosen resolution of 0.25 m and the resulting data processing volume, it is hardly practicable to extend the erosion indication map to the whole of Switzerland. Therefore, only areas with a high risk of erosion should be investigated with this resolution. These hotspots could be localized using the existing erosion risk map for permanent grassland in Switzerland, and then high-resolution erosion indication maps could be created for these areas using the developed tool.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/22878
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Life Sciences and Facility Management
Appears in collections:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

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