Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-22879
Publication type: Bachelor thesis
Title: Aneignung und Entwicklung von Brachen im städtischen Raum : eine Analyse verschiedener Zwischennutzungen im urbanen Raum und den darin entstandenen Projekten
Authors: Hofmann, Aurel
Advisors / Reviewers: Baumann, Nathalie
Harlinghausen, Daniela
DOI: 10.21256/zhaw-22879
Extent: 80
Issue Date: 2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Interim use; Urban gardening; Urban agriculture; Participation; Community
Subject (DDC): 307: Communities
630: Agriculture
Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle von urbanen Freiräumen, der Partizipation von verschiedenen Akteur:innen, sowie der urbanen Landwirtschaft. Für die temporäre Verwendung dieser Freiräume, verwenden wir den Begriff der «Zwischennutzung». In dieser Forschungsarbeit werden sechs verschiedene Zwischennutzungen und die darin entstandenen Projekte untersucht. Als Methode werden Leitfadengestützte Interviews nach thematischer Ordnung ausgewertet. Die Interviewpartner:innen sind das Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin, der Verein Stadionbrache und der Quartiersverein Guggacker aus Zürich, das Gemeinschaftszentrum Buchegg Zürich, die Architektin Barbara Buser (Mitgründerin des Gundeldinger Feld Basel) und Stadsbruk aus Malmö. Die dadurch gewonnenen Resultate umfassen vor allem folgende sechs Kernaussagen: 1. Die Verwaltungsapparate agieren nicht mutig genug und sind demnach zu wenig unterstützend. 2. Zielgruppenspezifische Sprache ist unabdingbar für eine gelungene Kommunikation. Für den Umgang mit den unterschiedlichen Akteur:innen im Kontext von urbanen Gärten bzw. Stakeholder:innen im Kontext von urbaner Landwirtschaft braucht es eine gewisse Anpassungsfähigkeit. 3. Zur Mitglieder Generierung ist ein niedrigschwelliger Zugang von Nöten welcher durch ein möglichst barrierefreies Angebot gewährleistet werden kann. 4. Um ein funktionierendes Miteinander zu erschaffen ist eine gemeinsame Vision, sowie klare Richtlinien nötig. 5. Es ist leichter mit etwas bereits Bestehendem zu arbeiten, als etwas Neues ins Leben zu rufen. 6. Für Urban Gardening Projekte ist Vorwissen grundsätzlich nicht nötig. Ein gutes Netzwerk, Eigeninitiative sowie eine gewisse Erfahrung in der Organisation und Mediation sind von Vorteil. Als Ausblick lässt sich feststellen, dass die öffentliche Hand das Erschliessen von und Experimentieren mit brach liegenden Flächen durch vereinfachte bürokratische Strukturen, Infrastruktur, Kommunikation und finanzielle Mittel mehr fördern könnte. Eine zukunftsfähige Entwicklung des urbanen Raumes müsste stärker vorangetrieben werden um nachhaltige, gewinnbringende Zusammenarbeit zu gewährleisten.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/22879
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Life Sciences and Facility Management
Appears in collections:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
2021_Hofmann_Aurel_BA_UI.pdf2.85 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.