Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-23174
Publication type: Bachelor thesis
Title: Die Unterstützung zurück ins Leben : das Intensivtagebuch
Authors: Seebacher, Jasmin
Walker, Jacqueline
Advisors / Reviewers: Huber, Evelyn
DOI: 10.21256/zhaw-23174
Extent: 91
Issue Date: 2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Intensivtagebuch; Bewusstseinsstörung; Kohärenzsinn; PICS
Subject (DDC): 610.73: Nursing
Abstract: Hintergrund: Ein Aufenthalt auf der Intensivstation geht häufig mit einer Bewusstseinsstörung einher und es kann bei Patientinnen und Patienten nach der Entlassung zu Erinnerungslücken, Depressionen und Angstzuständen kommen. Diese Zustände werden in der Literatur «post intensive-care syndrome» (PICS) genannt. Um PICS entgegenzuwirken, ist ein Intensivtagebuch entwickelt worden, welches Ereignisse beschreibt, die während einer Bewusstseinsstörung geschehen sind. Ziel: Aufzeigen, wie Pflegefachpersonen auf Intensivstationen ein Intensivtagebuch verfassen sollten, um Patientinnen und Patienten mit einer Bewusstseinsstörung nach Entlassung bei der Verarbeitung des Traumas zu unterstützen. Methode: Es wurde eine systematisierte Literaturrecherche in den Datenbanken «MEDLINE Ovid» und «CINHAL Complete» durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Ein- und Ausschlusskriterien blieben acht Studien übrig, die in den Analyseprozess einbezogen wurden. Ergebnisse: Die Verantwortung der Einträge liegt bei Pflegefachpersonen und das Tagebuch richtet sich in erster Linie an mechanisch beatmete Patientinnen und Patienten. Die Einträge sollen wertschätzend und persönlich erfolgen und Bilder eingesetzt werden. Eine evidenzbasierte Haltung ist bei der Implementierung des Intensivtagebuches von Bedeutung. Schlussfolgerung: Die Art und Weise, wie Einträge eines Intensivtagebuch erfasst und gestaltet werden, ist eine wirkungsvolle pflegerische Massnahme, um den Kohärenzsinn der Patientinnen und Patienten zu fördern. Es handelt sich beim Intensivtagebuch um eine persönliche Angelegenheit, weshalb verschiedene Sichtweisen berücksichtigt werden sollten.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23174
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Health Sciences
Appears in collections:Abschlussarbeiten Pflege

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