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Publication type: Bachelor thesis
Title: Der Einfluss von Fake News auf die Schweizer Medienlandschaft und deren Stakeholder : wie beeinflussen Fake News die Medienlandschaft in der Schweiz, insbesondere in Bezug auf Deepfakes, und wie reagieren betroffene Stakeholder - unter Betrachtung der Wirkungsketten - auf diese neue Situation?
Authors: Bräm, Fabian
Advisors / Reviewers: Keller, Thomas
DOI: 10.21256/zhaw-24576
Extent: 147
Issue Date: 2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 070: News media, journalism and publishing
302.23: Media
Abstract: Spätestens seit den US-Amerikanischen Präsidentschaftswahlen von 2016 ist der Ausdruck Fake News allgegenwärtig und hat über die Jahre immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Was geschichtlich schon mit limitierten Möglichkeiten zu grossen Problemen führte, profitiert in jüngster Zeit von der Veränderung des Medien-Ökosystems, wobei primär die rasante Verbreitung von Online-Nachrichten, insbesondere über soziale Netzwerke, als problematisch identifiziert wird. Zusätzlich verändern Technologien wie Deepfakes, welche immer glaubwürdiger und zugänglicher werden, die Dynamik von Fake News. Diese Arbeit behandelt, wie Fake News und Deepfakes die Medienumwelt beeinflussen. Dies wird anhand der Schweizer Medienlandschaft im Allgemeinen sowie konkreter bei den Stakeholdern Konsumierende, Medienschaffende und traditionelle Medienunternehmen betrachtet. Die theoretische Grundlage dieser Arbeit wird anhand einer Literaturanalyse aufgezeigt, wobei eine Verbindung zur Schweizer Medienlandschaft hergestellt wird. Basierend auf diesen Erkenntnissen und unter zusätzlicher Betrachtung von recherchierten Beispielen, wird induktiv ein Wirkungsketten-Modell erarbeitet. In diesem Modell werden die Phasen und Stakeholder identifiziert und analysiert. Ergänzt werden diese Untersuchungen durch eine quantitative Umfrage zum Konsumverhalten bei Studierenden in der Schweiz und durch qualitative Experteninterviews mit ausgewählten Medienschaffenden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen auf, dass auch die Schweiz anfällig für Fake News ist, aber über Eigenschaften verfügt, um die Problematik mitigieren zu können. Die empirische Forschung stellt eine Sensibilität der Stakeholder für diese Thematik fest. Dabei gehört das Überprüfen von Informationen bei der befragten Zielgruppe und eine erhöhte Achtsamkeit von Medienschaffenden im Umgang mit Informationen zur neuen Selbstverständlichkeit. Schweizer Medienunternehmen arbeiten schon länger mit strikten Verifikationsprozessen und Qualitätssicherungen, die durch die jüngsten Entwicklungen nicht wesentlich angepasst werden mussten. Trotzdem führen einige Unternehmen zur Unterstützung im Kampf gegen Fake News weitere Instanzen ein, vor allem für technische Aspekte. Bezüglich Deepfakes ist die erwartete Menge bisher ausgeblieben. Dies führt dazu, dass die Medienunternehmen durch eine differenzierte Einschätzung der Situation, unterschiedliche Vorgehen wählen. Abschliessend ist zu empfehlen, dass die Konsumierenden eine kritische Haltung bezüglich Informationsinhalt und -medium einnehmen und sich aktiv in differenzierte Diskussionen einbringen. Dies senkt die Anfälligkeit für Fake News. Die Gefahr der Weiterverbreitung von Falschinformationen durch Medienunternehmen, auch in der Absicht, diese zu korrigieren, kann problematisch sein, weshalb dies kritisch beurteilt werden soll. Zusätzlich sollen die Mitarbeitenden auf neue Technologien sensibilisiert und die aktuellen Entwicklungen genau verfolgt werden. Zudem wird dem Staat empfohlen, durch gesetzliche Rahmenbedingungen die Qualität der Berichterstattung in der Schweiz zu unterstützen und zu sichern.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/24576
License (according to publishing contract): CC BY-NC-ND 4.0: Attribution - Non commercial - No derivatives 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Appears in collections:BSc Wirtschaftsinformatik

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