Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-23954
Publication type: Working paper – expertise – study
Title: Events Schweiz 2021
Authors: Hüttermann, Marcel
Hannich, Frank
Labaronne, Leticia
Leuschen, Lara
Schäfer, Wolfgang
Wyss, Saskia
et. al: No
DOI: 10.21256/zhaw-23954
Extent: 35
Issue Date: 2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 306.48: Free time and tourism
Abstract: Kultur und Sport liefern Inhalte für Freizeitangebote und Events, die sich an eine zunehmend erlebnisorientierte Gesellschaft richten. Die Auswirkungen der Coronapandemie haben den medialen Diskurs um die gesellschaftliche Bedeutung von Events sowie Chancen und Grenzen der Digitalisierung neu entfacht und dabei gleichzeitig gezeigt, wie anfällig dieses Wirtschaftssegment ist. Die vorliegende schweizweit repräsentative Studie knüpft an diesen Diskurs an und untersucht Verhalten und Einstellungen der Schweizer Bevölkerung in Bezug auf verschiedene Eventkategorien. Hierbei wurde neben der Wahrnehmung der Servicequalität dieser Events auch der Status quo vor der Pandemie berücksichtigt sowie das allgemeine Interesse der Schweizer Bevölkerung an digitalen Angeboten abgefragt. Die Coronapandemie hat die regen Eventbesuche der Schweizer Bevölkerung zum Stillstand gebracht. Vor der Pandemie haben mehr als zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung Konzerte oder Messen besucht. Am regelmässigsten besuchten sie Sportevents, die auch während der Pandemie den stärksten Zulauf hatten. Konzerte sind über alle Altersgruppen hinweg das beliebteste Eventformat in der Schweiz. Für die über 60-Jährigen ist es jedoch die Oper. Der Qualitätseindruck und die Zufriedenheit der Schweizer Bevölkerung mit den verschiedenen Eventformen sind generell hoch. Die individuelle Bedürfnisbefriedigung der Besucherinnen und Besucher wird von den Veranstaltern über alle Eventformate hinweg am wenigsten erfüllt. Bei Musicals wird die Gesamtzufriedenheit und die Gesamtqualität am besten bewertet. Vor allem Opern und Musicals empfehlen Besucherinnen und Besucher weiter. Events werden vor allem besucht, um glücklich zu sein und die Motive Freizeitaktivitäten nachzugehen sind generell eher intrinsischer als extrinsischer Natur. Die fortgeschrittene Digitalisierung zeigt sich im Informationsverhalten. Die Website ist der wichtigste Informationskanal für die Schweizer Bevölkerung, wenn es um Events geht. Nur die über 60-Jährigen setzen noch gleichermassen auf Zeitung, Radio und Magazine. Für die 16- bis 29-Jährigen ist Instagram bereits der zweitwichtigste Informationskanal. Für die Events selbst hat sich die Digitalisierung (noch) nicht durchgesetzt. Auch für zukünftige Events ist der Wunsch nach Events vor Ort sehr gross. Heute kann sich die Schweizer Bevölkerung noch nicht vorstellen Events exklusiv digital zu besuchen. Am ehesten ist dies noch bei Sportevents denkbar. Je jünger die Bevölkerung, desto eher besteht die Meinung, dass ein digitales Angebot das Erlebnis vor Ort ersetzen kann. Digitale Events müssen dabei nicht kostenlos sein. Die Schweizer Bevölkerung würde bis zu 53,2 Prozent vom Normalpreis für digitale Veranstaltungen bezahlen. Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung möchte gemäss den Studienergebnissen zu ihren Eventgewohnheiten vor der Pandemie zurückkehren. Neue hybride und digitale Eventformen werden jedoch ergänzend einen zunehmend wichtigen Platz in der Schweizer Eventlandschaft einnehmen.
URI: https://www.zhaw.ch/storage/hochschule/medien/news/2021/210722-eventstudie-2021-de-mm-zhaw.pdf
https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23954
License (according to publishing contract): Licence according to publishing contract
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Institute of Marketing Management (IMM)
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